Xocóatle, ” Speise der Götter” – wie die Tolteken und Azteken die Schokolade bezeichneten.
 
Die Schokalde stammt aus Zentralamazonien und wurde schon zur prähispanischen Zeit als Genuss und Nahrungsmittel geschätzt.

Das Wort „Kakao“ kommt vom spanischen Wort „cacao“, das wiederum von cacahuatl aus der Sprache Nahuatl der Atzteken stammt. Die Atzteken kannten die Pflanze seit dem 14. Jahrhundert, in dem sie als heilig galt und als Geschenk des Gottes Quetzalcoatl betrachtet und verehrt wurde.

Die Kakaobohnen ca 25–50 sind in der Frucht eingeschlossen und werden nach dem öffnen der Frucht, meist mit einer Machete, aus der Frucht herausgelöst. Die Früchte sind eiförmig, mehr oder weniger abgeflacht und im Allgemeinen von hellbraun, bis dunkelbraun, violett bis rötlich. Ihre Hülle besteht aus einer dünnen Außenschale und einem feinen, weißlichen, inneren Häutchen, das den Kern umschließt. Kakaobohnen haben einen etwas säuerlichen und leicht bis stark bitteren Geschmack. Um den Kakaobohnen ein milderes und besonderes Aroma zu verleihen und das spätere Entfernen der Schale zu erleichtern, werden sie fermentiert und anschließend getrocknet. Kakaobohnen werden geröstet um das Schälen zu erleichtern, den Kern mahlfähiger zu machen, die Bitterstoffe zu beseitigen und das Aroma zu verfeinern. Danach werden die Bohnen durch Walzenbrecher zerkleinert und die Keime gelöst; durch weitere Bearbeitungen werden Schalen, Häutchen und Keime von den gebrochenen Kernen getrennt.

Die Atzteken haben den Kakaotrunk oder Gewürztrunk als eine Mischung aus Wasser, Kakao und mit den Zutaten wie Mais, Chili, Pfeffer und etwas Salz hergerichtet. Erst als der Kakao ab 1520 durch die Conqusitadores in Europa eingeführt wurde hat man angefangen das Getränk zu süßen.